MAVIC – DER ZUVERLAESSIGE PARTNER SEIT 125 JAHREN

125 JAHRE LIMITED EDITION-SET
125 JAHRE LIMITED EDITION-SET

125 JAHRE LIMITED EDITION-SET

Zur Feier unseres 125. Geburtstages haben wir ein Limited Edition-Set konzipiert – aus innovativen Produkten mit einem ganz speziellen Look. Das Ksyrium 125 kommt mit einem neuen Felgenprofil und erstmals mit ISM 4D-Technologie. Die HC-Bekleidung setzt auf bewährte Konstruktionen und Materialien – und auf des Ergo 3D Pro-Sitzpolster (in der Trägerhose) für ultimativen Langstrecken-Komfort.

1. Der Ursprung

1889 WIRD MAVIC IN LYON (FRANKREICH) GEGRÜNDET

Charles Idoux und Lucien Channel gründen 1889 eine Firma, die Ersatzteile für Fahrräder herstellt und vertreibt. Präsident der Firma ist Henry Gormand, der dieses Amt auch für eine Firma für Metall-Vernickelung namens EMR ausübt. 1923 führt er beide zusammen und kreiert dafür ein Logo und die Marke MAVIC: 'Manufacture d'articles Vélocipédiques Idoux et Chanel'. Bekannt wird die Firma mit Produkten wie Stahlfelgen, dem 'Apron'-Schutzblech und - nach 1930 - mit den beliebten Duralumin-Lenkern.

2. Die ersten Felgen

ANTONIN MAGNE GEWINNT DIE TOUR DE FRANCE 1934 MIT GEHEIMNISSVOLLER TECHNOLOGIE

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzt ein enormes Wachstum auf dem Fahrradmarkt ein - verbunden mit einem wahren Innovationsfeuer. 1934 bringt MAVIC eine Felge aus Duralumin auf den Markt, die den Laufradbau revolutioniert. In ihrer Hohlkammer sitzen Speichenösen, die die Zugkräfte der Speichen auf inneren und äusseren Felgenboden verteilen. Das ermöglicht dramatisch leichtere Felgen: 750 Gramm, nur halb so schwer wie die Wettbewerber. Bei der 28. Tour de France fährt Antonin Magne diese Felgen unter totaler Geheimhaltung. Um keinen Verdacht zu erwecken, lackiert MAVIC die Felgen, sodass sie wie die Holzfelgen der anderen Rennfahrer aussehen. Und nach 4300 Kilometern rollt Magne mit über 27 Minuten Vorsprung auf den Italiener Giuseppe Martano über den finalen Zielstrich.

3. Komponenten

1979 HEISST ES 'TOUT MAVIC' - DIE ULTRA-ZUVERLÄSSIGE, UNGLAUBLICH LEISTUNGSFÄHIGE MAVIC-KOMPLETTGRUPPE

Seit 1970 entwickelt und fertigt MAVIC Produkte speziell für seine gesponserten Profi-Rennfahrer. Zuerst eine Special Service Course (SSC)-Felge - die weltweit erste Felge mit hart beschichteter Oberfläche und überragender Langlebigkeit. Zum Performance-Vorteil kommt die einzigartige Farbgebung: Diese Felge fällt auf und ist extrem gefragt. Beflügelt von diesem Erfolg präsentiert MAVIC mit der '1000 Special Service Race' eine komplette Komponentengruppe. Damit siegt Sean Kelly 1984 bei Paris-Roubaix. Und der US-Amerikaner Greg LeMond hebt MAVIC bei der Tour de France 1989 aufs oberste Erfolgs-Treppchen - 'Tout Mavic' eben.

4. Komponenten

1992 BEGINNT EINE REVOLUTION: ZMS, DIE WELTWEIT ERSTE ELEKTRONIK-SCHALTUNG

Schon wieder ist die Tour de France das Test-Szenario für eine bahnbrechende MAVIC-Entwicklung. Bei der 79. Austragung der Tour erproben die Teams ONCE und RMO das elektronische Schaltwerk von MAVIC. Ein Jahr später präsentiert MAVIC mit ZMS (Zap Mavic System) das weltweit erste von einem Mikroprozessor gesteuerte Schaltwerk. Presse und Rennfahrer bezeichnen es als den besten aller Antriebe - und dafür gibt es in den USA den 'Cycle Innovation'-Preis 1993. Im selben Jahr belegt Tony Rominger mit ZMS Platz 2 bei der Tour de France. MAVIC führt die Elektronik-Revolution fort und bringt 1999 mit der Mektronic-Gruppe die erste Funk-ferngesteuerte Schaltung. Statt der Kabel des ZMS übernehmen bei der Mektronic digital kodierte Radiowellen die Kontrolle.

5. Neutraler Service

1973 INITIIERT MAVIC SEINEN NEUTRALEN RENNSERVICE

Beim Critérium du Dauphiné Libéré 1972 „rettet" MAVIC-Präsident Bruno Gormand einen Sportlichen Leiter, dessen Auto eine Panne hat. Die Episode liefert die Idee für einen „neutralen und kostenlosen Service". Seit Paris-Nizza 1973 fährt ein gut ausgestattetes Auto im Peloton mit, um den Rennfahrern sofortige Pannenhilfe zu bieten. Möglich wird dies auch durch die Einführung des Renn-Radio-Dienstes. 1977 beginnt zudem die bis heute 37 Jahre andauernde Affäre von MAVIC mit der Tour de France und mit Paris-Roubaix. Im selben Jahr bietet MAVIC seinen kostenlosen neutralen Rennservice auch bei Hobby-Veranstaltungen wie 'La Marmotte'. Schnell werden immer mehr Events unterstützt, zuerst in Frankreich, dann in ganz Europa und mittlerweile auch in den USA.

6. Neutraler Service

"Welcher ist der stärkste Farbkontrast auf dem Fernseh-Bildschirm?" "Gelb und schwarz." Wegen dieser knappen Konversation wird MAVIC heute mit der Farbe Gelb verbunden - ein paar kurze Worte nur zwischen Bruno Gormand und einem TV-Kameramann. "Zu Anfang brauchten wir 30 Sekunden von dem Moment, als der Mechaniker aus dem Auto sprang, bis der Rennfahrer wieder in die Pedale treten konnte. Das war immer noch zu lang. Also trainierten wir auf dem Firmengelände … und zu Beginn der Rennsaison 1980 brauchten wir nur noch 15 Sekunden für den Tausch eines Hinterrades und 10 Sekunden fürs Vorderrad." Zitat: Mavic-Techniker

7. Neutraler Service

Tour de France "Eine meiner eindrücklichsten Erinnerungen an eine Pannenhilfe war, als ich Jan Ullrich bei der Tour de France-Etappe nach Luz Ardiden wieder auf sein Rad half. Denis Greffet, mein Motorradfahrer, sagt mitten im Renngeschehen, "das wird eng, er fährt zu hohes Risiko!" Kaum hat er es gesagt, nimmt Ullrich diese Kurve zu schnell, kommt von der Strasse ab, fährt hinter die Leitplanke und geht über den Lenker. Ich hechte vom Motorrad, schnappe sein Bike und ziehe es hoch auf den Asphalt. Jan springt auf und rollt den Rest der Abfahrt weitaus zahmer runter!" Jacques Corteggiani, Direktor des neutralen MAVIC-Rennservice

8. MTB

1985: MAVIC RANDO M4 UND M5 - DIE ERSTEN MTB-FELGEN DER WELT

Nur wenige Jahre nach der Erfindung des Mountainbikes baut MAVIC zwei Cross-country-Felgen - die Rando M4 und M5. Die technischen Eigenschaften unserer hart anodisierten Rennrad-Felgen sind wie geschaffen für diesen neuen Einsatzzweck: die Felgen sind steif, robust und zuverlässig auch bei härtesten Bedingungen. Unser Elektrolyse-Oxidations-Prozess ist die Innovation, die M4 und M5 zum Massstab für alle MTB-Felgen des darauffolgenden Jahrzehnts macht.

9. MTB

CROSSMAX IST DIE REVOLUTION VON 1996

Die Popularität des Mountainbikes explodiert förmlich, da präsentiert MAVIC eine der bedeutendsten Produkt-Neuheiten der gesamten Radsport-Historie. Crossmax ist der Name des ersten MTB-Systemlaufrads. Und mit seinem Oversized-Felgenprofil, den ultra-dünnen Felgenwandstärken und seiner unübertroffenen Robustheit wird der Begriff Crossmax zum Markenzeichen. Zugleich halten zahlreiche neue Technologien Einzug in die Welt des MTB: der FTS-Freilauf mit seinem blitzschnellen Sperrklinken-Eingriff. Das einzigartige Einspeich-Muster. Und Ceramic-beschichtete Bremsflanken. In den folgenden Jahren gewinnen Crossmax-Laufräder unzählige Rennen. Nach ihrem Debüt bei den Olympischen Spielen von Atlanta 1996 gewinnt Miguel Martinez im Jahr 2000 in Sydney die Goldmedaille. Julien Absalon wird 3 Mal Weltmeister und dazu Olympiasieger 2004 und 2008.

10. MTB

1997 SETZT DEEMAX DEN NEUEN STANDARD FÜR DOWNHILL-LAUFRÄDER

Der MTB-Sport wächst mit Höchstgeschwindigkeit und der Downhill-Rennsport wird unglaublich populär. MAVIC präsentiert mit dem DeeMax seine Antwort auf die extremen Anforderungen dieser Spezialdisziplin. Mit seiner 36 mm breiten Scheibenbrems-Felge und 36 geraden, doppelt geösten Speichen ist das DeeMax perfekt auf den härtesten Off-road-Einsatz ausgelegt. Seine charakteristische gelbe Farbe wird zum Muss für die besten DH-Rennfahrer der Welt - und macht es zum begehrtesten Laufrad für extreme Einsätze. Auch Teams und Rennfahrer, die wir nicht sponsern, kaufen es - neu oder gebraucht. DeeMax erringt zahllose DH-Worldcup-Siege und Weltmeistertitel. Nicolas Vouilloz wird 10facher Weltmeister und damit zum siegreichsten Downhiller aller Zeiten.

11. MTB

DER ENDURO-BOOM EXPLODIERT 2013 UND MAVIC FÄHRT VORAUS

Der MTB-Sport ist erwachsen geworden - und seine beliebteste Disziplin heisst 'Enduro'. Für die attraktive Sportart hat MAVIC ein umfassendes Produktprogramm entwickelt. Zusammen mit den besten MTB- und Enduro-Rennfahrern der Welt ist ein neues Laufrad-Reifen-System entstanden, das zusammen mit dem Rider's Equipment im Jahr 2013 präsentiert wird. Diese Produkte setzen MAVIC vom Start weg an die Weltspitze in Sachen Enduro-Ausrüstung. Jérôme Clémentz entwickelt sich zum meistbeachteten Enduro-Athleten und bestätigt das MAVIC-Konzept mit seinem Sieg bei der ersten Austragung der Enduro World Series 2013 - auf Crossmax Enduro-Laufrädern und mit Rider's Equipment aus der Crossmax-Kollektion.

12. MTB

Jérôme Clémentz "Ich treibe Sport schon immer, um dabei Spass zu haben und das Beste aus mir rauszuholen - nicht nur, um Titel zu gewinnen. Und doch bin ich heute der erste Enduro-Champion! [...] Mein erster Sieg bei der Enduro World Series in Les Deux Alpes war sehr emotional, vor den Augen meiner Partner, meiner Familie und all den anderen Fahrern. Dass Fabien Barel, Nicolas Vouilloz und Jared Graves mir noch auf dem Zielstrich gratuliert haben, wird auf immer in mein Gedächtnis gebrannt sein - das sind doch die Legenden unseres Sports, mit deren Postern an der Wand ich aufgewachsen bin [...] Ich weiss noch, dass ich, seit ich Biker bin, schon immer davon geträumt habe, eines Tages für MAVIC zu fahren. Was mich am meisten bei der Arbeit mit MAVIC begeistert, ist dieser Fokus auf Details, dass sie das Feedback von uns Sportlern tatsächlich nutzen, um ihre Prokukte immer weiter zu verbessern oder ganz neue zu erschaffen."

13. Rider's Equipment

2009: ERSTMALS GIBT ES BEKLEIDUNG, SCHUHE UND ACCESSOIRES VON MAVIC

Nach über 100 Jahren als Pionier in Sachen Radsport präsentiert MAVIC Produkte, die die Fahrer am eigenen Leib tragen können. Sie wurden zusammen mit den Top-Athleten von MAVIC entwickelt und nutzen die fortschrittlichsten Materialien der Welt. 2009 kommt eine umfassende Bekleidungs- und Schuh-Kollektion auf den Markt. 2011 runden Helme das Angebot von Kopf bis Fuss ab. Die markant-gelben Zxellium Ultimate-Schuhe treten ein renommiertes Erbe an. Nach ihrem Debüt bei der Tour de France 2008 wurden zahllose Siege mit ihnen errungen. 2013 fuhr Christophe Riblon die aktuellste Version des Zxellium Ultimate zum Sieg auf der legendären Tour-Etappe hinauf nach Alpe d'Huez.

14. Von der Felge zum Laufrad-Reifen-System

1975 präsentiert MAVIC die erste Felge für Hochdruck-Drahtreifen

Anfang der 1970er Jahre entdecken auch Freizeitsportler das Rennrad. Und MAVIC entwickelt eine neuartige Schnittstelle zwischen Reifen und Felge. 1975 wird ein revolutionäres Produkt präsentiert, das die Zukunft des Radsport massgeblich beeinflussen wird: die Module E-Felge, bei der sich ein Hochdruck-Drahtreifen an den Felgenhörnern einhakt, statt wie die bisher üblichen Schlauchreifen auf die Felge geklebt zu werden. Diese Technologie verhilft dem Strassen-Radsport zu vielen neuen Anhängern, weil sie die Reifenmontage viel bedienungsfreundlicher macht.

15. Von der Felge zum Laufrad-Reifen-System

"Ach, Mavic-Laufräder. Sie waren die Referenz und allen anderen so weit überlegen – nicht immer lustig. Ich werde das eine Paar nie vergessen, das ich 1990-1991 besass. Es hatte graue Aero-Speichen, nur eine der Speichen war schwarz. Die Felgen waren etwas dicker als üblich und das war der entscheidende Unterschied: Sie waren so viel steifer als die anderen, also genau so, wie ich es wollte. Sie gaben kein bisschen nach, wenn man auf schlechten Strassen fuhr. Und auch nicht, wenn man am Berg aus dem Sattel ging. Sie waren leichter und steifer als jede andere Felge damals." Gilbert Duclos-Lassalle "Wenn ich an MAVIC denke, fallen mir zuallererst die Laufräder für Paris-Roubaix ein. Sie wurden speziell für dieses Rennen gebaut. Sie hatten 36 Speichen und waren praktisch unzerstörbar! Bei keiner meiner Teilnahmen an Paris-Roubaix hatte ich einen Defekt an den Laufrädern, keinen Speichenbruch, nichts. Ich kann Ihnen das eine sagen: Heute baut keiner mehr so haltbare Laufräder. Ich habe sie geliebt!" Sean Kelly

16. Von der Felge zum Laufrad-Reifen-System

1994 WIRD DAS LAUFRAD ZUM SYSTEMLAUFRAD

1994 ist ein denkwürdiges Jahr für MAVIC. Mit dem legendären Cosmic wird alles anders. Anstatt ein Laufrad aus lauter Einzelkomponenten aufzubauen, können Rennfahrer jetzt ein extrem leistungsstarkes Aero-Laufrad fahren, bei dem sämtliche Bauteile aufeinander und auf ihren Einsatzzweck in einem integrierten System abgestimmt sind. Das Ergebnis ist eine in jeder Hinsicht überlegene Laufrad-Performance. Das zweite bedeutende Produkt der neuen Kategorie „Komplett-Laufrad" ist das MAVIC Helium - extra leicht und mit attraktivem rotem Eloxal-Finish, wird es schon bald ein echter Klassiker. Bis zum heutigen Tag ist das Helium ein begehrtes Objekt, das die feinsten Rennmaschinen ziert. Il 1994 fu un anno importante per Mavic: con l'introduzione della leggendaria ruota Cosmic, Mavic cambiò le regole del gioco. Invece di assemblare e costruire le diverse parti della ruota a partire da pezzi standard, ai ciclisti fu proposta una ruota aerodinamica completa ad alte prestazioni, in cui ciascun elemento era fabbricato appositamente e tutti i pezzi si integravano perfettamente formando un tutt'uno. La performance risultante della ruota è migliore sotto ogni aspetto. Il secondo prodotto rappresentativo generato da questo nuovo concept di "Sistema Globale" fu la ruota Mavic Helium. Con la leggerezza del disegno e l'anodizzazione rossa dal forte impatto visivo, la Helium divenne un classico su strada. Ancora oggi le ruote Helium sono molto apprezzate e fanno bella mostra di sé sulle migliori biciclette in tutto il mondo.

17. Von der Felge zum Laufrad-Reifen-System

1995 KOMMT DAS HELIUM-LAUFRAD - UND SIEGT AUF ANHIEB

1995 bestätigt Laurent Jalabert die Qualitäten der neuen Systemlaufräder namens Helium mit aufeinander folgenden Siegen bei gleich 3 der bedeutendsten Rennen - Paris-Nizza, Mailand-San Remo und Critérium International. Ein Jahr nach diesem erstaunlichen Hattrick gewinnt er Paris-Nizza noch einmal auf Helium-Laufrädern. "Woran ich mich erinnere? An die Helium-Laufräder. Ich glaube, dass sie 1998 brandneu waren, aber ich bin nicht sicher. Ich weiss nur noch, dass es meine erste Saison beim Team GAN war und dass wir nur 6 oder 8 Paar davon hatten - sie waren also wirklich etwas Besonderes! Ich fuhr bei der Dauphiné einen guten Prolog, kam auf der ersten Etappe in eine Fluchtgruppe - und holte mir das Gelbe Trikot. Auf einmal gab mir das Team ein Paar Helium-Laufräder, zum ersten Mal in meinem Leben. Ich war überwältigt und überglücklich und begeistert davon, wie leicht sie waren! Es fühlte sich an wie 'Wow! Jetzt bin ich wirklich in der A-Mannschaft!' Ausserdem liebte ich die Farbe. Sie waren rot, das ganze Aluminium, und sie sahen verdammt cool aus - besonders mit unseren perlweissen Eddy Merckx-Rahmen. Oh Gott, die waren so schön! Ich wusste augenblicklich: 'Jetzt bin ich wer!'" Jens Voigt

18. Von der Felge zum Laufrad-Reifen-System

DAS KSYRIUM: DAS ERSTE SYSTEMLAUFRAD KOMPLETT AUS ALUMINIUM BEGRÜNDET EINE NEUE ÄRA

Im Jahr 2000 kommt das erste komplett aus Aluminium gefertigte Laufrad auf den Markt. Mit exklusiven Technologien an Speichenbohrungen (Fore) und Speichen-Material (Zicral) setzt MAVIC wieder einmal den Massstab in Sachen Rennrad-Laufräder. Schon als Prototyp hat dieses Laufrad die Tour de France 1999 gewonnen - und als Serienprodukt ein Jahr später. Es wird zu einer der meistbeachteten Innovationen von MAVIC und stellt die Messlatte für alle späteren Systemlaufräder dar. 2010 wird das Ksyrium zum ersten Laufrad-Reifen-System von MAVIC, mit speziell ins System integrierten Reifen. Indem Laufrad- und Reifen-Technologien zusammen entwickelt werden, verbessert MAVIC die Gesamt-Performance, vor allem in Sachen Aerodynamik.

19. Von der Felge zum Laufrad-Reifen-System

2011: DER MAVIC M40-PROTOTYP GEWINNT PARIS-ROUBAIX UNTER GARMIN-PROFI VAN SUMMEREN

Es unterstreicht unsere Leidenschaft für Innovation und den (Profi-)Radsport, dass MAVIC zusammen mit Johan Van Summeren und Thor Hushovd vom Team Garmin-Barracuda einen ganz besonderen Laufradsatz für die Kopfsteinpflaster im Norden Frankreichs und speziell für Paris-Roubaix entwickelt. Nach einer epischen Schlacht auf den heiligen Pavés fährt Johan Van Summeren als Erster ins Velodrom von Roubaix ein - nachdem er viele Stunden lang Staub „gefressen" (und aufgewirbelt) hat. Aus dem MAVIC M40 wird später das Cosmic Carbone 40 T als Highlight im MAVIC-Modellprogramm.

20. Aerodynamik

DIE CXP 25-FELGEN SIND 1976 DER SCHLUSSPUNKT FÜR DIE ERSTE AERO-RENNMASCHINE

Die Passion von MAVIC für den Fortschritt in Sachen Aerodynamik beginnt 1976 in Form einer Kooperation mit der Gitane-Renault-Mannschaft und Professor Menard von der Technischen Hochschule Saint-Cyr. Zusammen mit MAVIC entwickelt Cyril Guimard von Renault Sport sämtliche Aero-Produkte in seiner Firma, darunter beispielsweise die revolutionäre Gitane Aero-Rennmaschine. Gitane-Renault präsentiert eine Studie zum Thema Aerodynamik, die sich mit sämtlichen Optimierungsmöglichkeiten am Equipment befasst, auch mit den Laufrädern. Das führt zur CXP25 - einer Aluminium-Felge mit Carbon-Verkleidung. Die Früchte dieser Arbeit werden 1979 geerntet, als Bernard Hinault vom Team Gitane-Renault die Tour de France mit dem ersten Aero-Rennrad gewinnt, unter anderem mit MAVIC CXP25-Felgen und einem Aero-Rennlenker von MAVIC.

21. Aerodynamik

"Damals hat die Aerodynamik-Forschung gerade erst begonnen und es war die erste solche Arbeit für uns Profi-Rennfahrer. Bis dahin wurde nur über die Anzahl der Speichen diskutiert: 24, 28 oder 32. Ein echter Champion muss auch immer die Evolution seines Equipments vorantreiben und Renault bot uns die Möglichkeiten dazu. Professor Menard, der zusammen mit MAVIC an der Entwicklung der Aero-Komponenten arbeitete, führte Studien zur Sitzposition durch und machte Windkanal-Tests nur mit dem Bike, mit verschiedenen Anbauteilen daran und zuletzt mit Bike und Fahrer. Meine Sitzposition auf dem Rad wurde dadurch enorm verbessert." Bernard Hinault

22. Aerodynamik

DAS ERSTE FIBERGLAS-SCHEIBENRAD VON 1984

Die Aerodynamik liefert schon die Inspiration für die allerersten MAVIC-Laufräder. Und die Suche nach noch mehr Speed treibt uns immer weiter voran. 1984 tritt die französische Mannschaft bei den Olympischen Spielen mit einem speziellen MAVIC-Scheibenrad mit parallelen Seitenflanken an. Im nächsten Jahr gibt es 2 käufliche Scheibenräder, das Comete und das Challenger. Diese Laufräder entflammen eine lang andauernde Liebesaffäre zwischen MAVIC und der Suche nach Top-Speed und -Aerodynamik, die zu einigen der schnellsten und innovativsten Radsport-Produkten führt.

23. Aerodynamik

"Das Ereignis, auf das ich am stolzesten bin, fand bei Olympia 1984 in Los Angeles statt. Die erste Medaille für Frankreich wurde auf der Radrennbahn gewonnen - mit einem Laufrad, das ich mit meinen eigenen Händen entwickelt hatte. Das erste Comete Track hatte soeben die Goldmedaille errungen - über die 1000 Meter durch Fabrice Colas! Grosse Emotionen und unglaublicher Stolz für mich! [...] Im Jahr davor testeten wir auch einen Prototyp bei der Tour de France, mit dem Team von Cyril Guimard. Pascal Poisson durfte das Comete Road als erstes Komplett-Scheibenrad seiner Art fahren." Raymond Bergery, R&D-Ingenieur von 1981 bis 1999

24. Aerodynamik

1992 DEBÜTIERT DAS '3-SPEICHEN'-KONZEPT IM 3G-LAUFRAD

Der Weg zur Entwicklung der legendären 3G- und Comete-Laufräder beginnt damit, dass MAVIC mit dem früheren Lotus-Ingenieur Serge Maniglier zusammenspannt, dem Kopf hinter den Komponenten von Chris Boardmans Weltrekord-Rennmaschine. Letztlich entstehen 3G und Comete in der Zusammenarbeit mit einem weiteren Ex-Lotus-Ingenieur, nämlich Rudy Thoman. Der Rahmen von Boardman macht nämlich einige Modifikationen an den Naben von 3G und Comete nötig. In heutige Preise umgerechnet, kosten diese Laufräder unglaubliche 4000 Euro - anno 1992. Das 3G-Laufrad war bei der Tour de France 1991 unter Miguel Indurain siegreich und errang zahlreiche Medaillen mit Chris Boardman bei den Olympischen Spielen von 1992 in Barcelona.

25. Aerodynamik

1996 - DIE GOLDENEN BAHN-LAUFRÄDER VON MAVIC

Zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele von 1996 führt MAVIC ein 2 Jahre dauerndes, intensives Windkanal-Testprogramm durch, dessen Ergebnis das viel gerühmte iO ist. Das 5-Speichen-Bahn-Vorderrad aus Carbon gewinnt denn auch 5 Medaillen. Das iO wird auch heute noch gefahren, es ist bei Radsport-Verbänden, Rennfahrern und Sammlern ungemein begehrt. Florian Rousseau holt 1996 in Atlanta die Goldmedaille auf iO-Laufrädern. Und 2008 werden in Peking 25 von 30 möglichen Medaillen auf Laufrädern von MAVIC gewonnen. Bis heute ist die Siegesserie von iO und Comete ungebrochen. Bei den UCI Bahn-Weltmeisterschaften 2014 in Kolumbien dominieren die MAVIC-Athleten bei der Medaillen-Vergabe. Insgesamt holen sie 32 Mal Edelmetall, nämlich 13 goldene, 9 silberne und 10 Bronzemedaillen. In 5 unterschiedlichen Disziplinen stehen MAVIC-Fahrer auf dem Podium.

26. Aerodynamik

Sir Chris Hoy "Als ich 1994 meinem ersten richtigen Radsportverein beitrat, dem City of Edinburgh RC, war ich nicht nur stolz darauf, Teil eines Teams zu sein, das mehr Medaillen bei Britischen Meisterschaften auf der Bahn errungen hat als jedes andere. Sondern auch auf die Tatsache, dass sie ein paar wenige MAVIC Comete-Scheibenräder und 3-Speichen-Räder besassen, die wir bei den Rennen fahren durften. Von damals bis zu meinem Karriereende waren Laufräder von MAVIC meine erste Wahl - und meine Begleiter zu jedem meiner Olympiasiege und Weltmeistertitel."

27. Aerodynamik

2012 DEFINIEREN CXR 80 UND DIE CX01-TECHNOLOGIE DIE AERODYNAMIK VÖLLIG NEU

Das erste Laufrad-Reifen-System, das den Fahrtwind wie eine Einheit durchschneidet, wird 2012 präsentiert - und erweist sich als aerodynamischstes Laufrad-Reifen-System der Welt. Noch nie zuvor sind Laufräder und Reifen so perfekt aufeinander abgestimmt worden und letztlich so aero-effizient. Die Erfolge stellen sich sofort ein: Bei der Tour de France 2011 fährt das Team Garmin-Cervelo auf CXR 80 und Comete-Scheibenrädern zum Sieg im Mannschafts-Zeitfahren, mit 1 Sekunde Vorsprung. 2013 gewinnt Frederik Van Lierde die Ironman-Weltmeisterschaft in Kona/Hawaii mit dem CXR 80-Laufrad-Reifen-System. Und die Siegesserie geht weiter. Tyler Butterfield gewinnt den Abu Dhabi-Triathlon, dabei fahren 3 der 4 Erstplatzierten mit CXR-Technologie. Ein paar Tage später siegt Alexander Kristoff bei Mailand-San Remo auf CXR 60-Laufrädern.

28. Aerodynamik

"Meine Zusammenarbeit mit MAVIC begann 2006. MAVIC war schon immer die Firma mit dem grössten Know-how, um aus den fortschrittlichsten Materialien käufliche Serienprodukte zu machen. Und diese Laufräder waren ein massiver Schritt nach vorne. Was ich aber wirklich liebe an MAVIC ist der Service Course. Ich habe über die Jahre mit vielen Partnern gearbeitet, aber MAVIC ist ganz besonders. Sie haben eine grossartige R&D-Abteilung - eine, die auf uns Profis hört. Das ist selten heutzutage. Und mit ihnen zu arbeiten macht enormen Spass!" David Millar

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